Das große dunkle Etwas
Im Ich
gnadenlos ausbreitend
Sich nährend von Zweifeln
Mit jedem Herzschlag
Schwermut gebärend
Und zugleich
gierig
die Leichtigkeit fressend
Hinterlassend nur
ätzenden wabernden Schleim
sich windend
über die Seele
scheinbar ausweglos
erstickend jeden freudigen Schimmer

Bis -
jenseits noch der Schatten
ganz unten erst -
ein Rest von Mut
ringt
gegen die Finsternis
traut sich
fragt
hört
versteht
hinreichend
die Vollkommenheit der Begegnung
von engender Lähmung
klammernden Zwängen
zu befreien
Treibt das schwarze Elend weiter
Niemals ganz weg
Oh nein
Doch weit nach hinten
Da kann es lauernd
sich zusammenkrümmend
unflätig grollend
zunächst vermodern
abermals gebändigt
Weil Liebe das Ich erhellt
Alles ist gut
ich kann bleiben


© -meta
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